TAE KWON DO ist eine Kunst der unbewaffneten Selbstverteidigung, die sich vor ca. 2000 Jahren in Korea entwickelt hat.
Bereits sehr früh entstanden Spiele und Wettkämpfe in Form von religiösen Riten, bei denen Körper und Geist trainiert wurden.
Im Laufe der Zeit wurden einfache Übungen zu verbesserten Kampftechniken weiterentwickelt.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene TKD-Schulen und erst 1946 gab es die ersten Vereinigungsbestrebungen der
wichtigsten Schulen durch Versammlung der höchsten Dan-Träger.
1954 einigten sich die höchsten Dan-Träger auf die Bezeichnung Tae Kwon Do.
1972 wird der Kukkiwon in Seoul/Süd-Korea als TKD-Zentrum eröffnet.
1973 wird der Welt TKD-Verband (WTF) gegründet.
Der damalige und auch noch heutige Präsident des WTF ist Dr. Un Yong Kim.
Erster Kontakt mit Tkd durch korean. Großmeister KWON JAE HWA.
1978 ergab sich die Möglichkeit einen korean. Trainer nach Mistelbach zu holen, der bis 1985 das Training leitete. Nach Ablegung der
erforderlichen Trainerprüfungen übernahm Werner Ribisch das Training.
Es war reiner Zufall als eine Gruppe von Mistelbacher Sportlern in der deutschen Partnergemeinde Neumarkt vor mehr als 20 Jahren auf
einen TKD Verein stieß, dessen ursprünglicher Trainer Meister KWON war. So kam es nach Jahrzehnten zu einem Wiedersehen mit Meister KWON,
der mittlerweile in Florida lebt. Dieser korean. Großmeister lebt TKD in seiner ursprünglichen Form.
Übersetzt man das Wort TAE KWON DO wörtlich, so findet man die Begriffe für:
| TAE | springen, stoßen und schlagen mit den Füssen |
| KWON | die Faust, beinhaltet die verschiedenen Handtechniken wie Fauststoß, Handkantenschlag, usw |
| DO | die geistige Entwicklung des Menschen und die Entfaltung seiner Persönlichkeit |
Neben der körperlichen Ertüchtigung die beim TKD-Training stark gefördert wird, steht vor allem aber die Disziplin im Vordergrund.
Do (der Weg)
Aller Anfang ist schwer. Zu Trainingsbeginn scheinen viele Übungen unverständlich, schmerzhaft und langweilig. Doch so wird der Schüler sofort mit einem wichtigen Teil des Do konfrontiert, nämlich Ausdauer, Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen. Wer trotzdem fleißig weitertrainiert wird bald mit einer kräftigeren Muskulatur und einer erhöhten Reaktionsfähigkeit belohnt werden.
Der Schüler wird lockerer und körperlich gewandter. Nun beginnt meist unbemerkt ein positiver geistiger Reifeprozess. Das Selbstvertrauen wird größer, das Benehmen gegenüber den anderen wird höflicher und bescheidener. Der Schüler beginnt auch an sich selbst Kritik zu üben.
Durch stetiges Training werden durch das TKD körperlich und geistig faire Menschen herangebildet.
Viele wollen durch TKD zu sportlichen Erfolgen und Anerkennung gelangen. Mit dem Erreichen dieser Ziele beenden sie den KURZEN Weg. Unter dem LANGEN Weg wird das jahrelange Training bis zum Erlangen des schwarzen Gürtels verstanden. Der ENDLOSE Weg ist die PERSÖNLICHKEITSENTFALTUNG. Dieser Weg dauert das ganze Leben an.
Das Handeln des TAE KWON DOIN muß von seinem Ehrgefühl getragen sein und sich in der Achtung vor dem anderen ausdrücken, was sich u.a. in einer höflichen und korrekten Begrüßung zeigt.
Tae Kwon Do ist eine Einheit, die sich aus der Beherrschung
| der Formen | Poomsae |
| des Kampfes | Freikampf und Hanbon (Einschritt-Kampf) |
| des Brechens | Bruchtest |
zusammensetzt. Dafür ist große geistige Konzentration und Selbstbeherrschung erforderlich, wodurch wiederum große Kräfte freigesetzt werden können.
Poomse (Formen):
Die Formen symbolisieren den Kampf gegen einen oder mehrer imaginäre Gegner.
Alle im Training gelernten Abwehr- und Angriffstechniken (Fuß und Hand) werden als Ganzes gesehen und in einem bestimmten Ablauf zusammengeführt.
Dojang (Trainingsraum):
Der Meister (Sabom) leitet das Training und achtet auf Disziplin und die Weiterentwicklung der geistigen und der körperlichen Fähigkeiten, sowie auf die Verbesserung von Wertvorstellungen.
Das Verhalten im Dojang ist ausnahmslos einzuhalten:
Ein regelmäßiges Training verbessert das allgemeine Befinden, verschafft ein gesundes seelisch-körperliches Gleichgewicht und erhöht die Beweglichkeit.
| Tae Kwon Do Jungshin - die Ziele im Tae Kwon Do | |
| Tschong ui | Gerechtigkeit |
| Jä ui | Höflichkeit |
| Jom Tschi | Ehrgefühl |
| Tschong Sin Tong il | Geister der Einheit |
| Back Zul Bul Gul | Unermüdlichkeit |
| Kyom Son | Bescheidenheit |
| In Nae | Geduld |
Hier ein Beispiel für die 5. Poomsae, Taegeuk Oh Jang, weitere findet man auf derselben Seite auf YouTube.
(Zur Seite des Authors auf YouTube.com).
Für alle die glauben, sich schon auf alle erdenklichen Arten bewegen zu können, sollten sich das einmal ansehen. Ich denke mal dass das nicht so schnell zur Nachahmung empfehlenswert ist. Aber man kann ja schon mal vorsichtig üben ;)
(Zur Seite des Authors auf YouTube.com).
Auf der Seite der KTigers findet man noch anderes Material das sich für die Meisten aber auf die Bilder beschränken wird da die Seite vollständig in koreanisch ist. Die Videos auf der Seite sind auch nur ansehbar wenn man Mitglied ist.
Auf Youtube findet man aber einige andere schöne Videos zum ansehen sofern man mehr Interesse hat, unter anderem ein Promotion Video.